30 Jahre Eucharistische Anbetung

Im März 1987 begründete der damalige Stadtpfarrer Georg Zinnbauer in der Seitenkapelle der Stadtpfarrkirche St. Konrad, der Marienkapelle, die Eucharistische Anbetung. Seit dieser Zeit – mittlerweile 30 Jahre – beten jede Woche von Montag bis Freitag etwa 80 Frauen und Männer aus Weiden und den umliegenden Orten von morgens bis abends abwechselnd jeweils eine Stunde vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.

Dieses Jubiläum nahm die Pfarrgemeinde zum Anlass, alle gegenwärtigen und früheren Beterinnen und Beter zu einem geselligen Nachmittag in den Seniorenheimsaal und einer anschließenden Messe in die Pfarrkirche einzuladen. Pfarrgemeinderatsmitglieder hatten die Tischreihen geschmückt und mit den aus den Reihen der Beter gespendeten Kuchen ein üppiges Büfett hergerichtet.

Dekan Johannes Lukas dankte den Betern im Verborgenen geleisteten unschätzbaren und notwendigen Dienst für Pfarrei und Weltkirche. Beide könnten nicht bestehen, wenn sie nicht durch das unablässige Gebet getragen würden. Auch Pfarrgemeinderatssprecherin Helga Wallbraun bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde für die Unterstützung der Beterinnen und Beter: „Was wären wir Wurstler und Macher ohne Ihr begleitendes und helfendes Gebet. Unsere Arbeit wäre möglich, aber sinnlos.“ Marianne Rupprecht brachte in Form eines Tagbucheintrags ihre erste Begegnung und ihre Erfahrungen mit der Eucharistischen Anbetung in St. Konrad in unterhaltsamer Weise zu Gehör. Als Andenken konnten die Teilnehmer noch eine von Frau Rupprecht gestaltete Karte und ein buntes Ansteckkreuz mitnehmen.

An den gemütlichen Kaffeenachmittag schloss sich die gemeinsame Abendmesse an, in der Dekan Lukas den Betern noch einmal herzlich dankte und sie bat, auch zukünftig Pfarrei und Kirche im Gebet zu unterstützen.


Text + Bilder: Helga Wallbraun
1. Juni 2017