Senioren: Fahrt nach Bayreuth am 28.05.2019

Zu einem interessanten Auflug in die »Barocke Theaterwelt« starteten 50 gut gelaunte Senioren aus der Pfarrei unter Leitung von Johanna Laumer und begleitet von Pater Mejo Jose im Mai.
Ziel war das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das seit 2012 Unseco-Weltkulturerbe ist.
Hier schloss sich die Reisegruppe einer Führung an und verfolgte im Parkett des zwischen zwischen 1744 und 1750 erbauten Barocktheaters, den ausführlichen Informationen. Markgräfin Wilhelmine, eine Schwester Friedrichs des Großen, ließ das einzigartige Theater anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Elisabeth Friederike erbauen und von den italienischen Architekten Carlo und Giuseppe Bibiena den reich verzierten Innenraum mit Holz und Leinwand ausstatten. Besonders ins Auge fielen dabei den Besuchern die Fürstenloge, das aufwändige Deckengemälde und die große Bühne. Opern und Singspiele wurden aufgeführt, die teilweise die Markgräfin selbst komponierte. Nach dem Tod Wilhelmines reduzierte sich die Nutzung des Gebäudes, im 19. Jahrhundert führte man Sprechtheater auf und nutzte es teilweise für militärische Zwecke.
Auch Richard Wagner wurde 1870 auf die große Bühne des Barocktheaters aufmerksam, baute aber dann sein eigenes Festspielhaus auf den »Grünen Hügel«. Dort fanden 1876 die ersten Bayreuther Festspiele statt.
Nach 6 Jahren Renovierung erstrahlt nun das Markgräfliche Opernhaus in der Stadtmitte von Bayreuth in neuem Glanz und die Senioren von St. Konrad durften für ca. eine Stunde den Zauber dieses Hauses erleben.
Nach der Besichtigung hatte man noch genug Zeit zu einem kurzen Stadtrundgang, den Besuch eines Cafes oder einen kleinen Einkaufsbummel. Im Gasthof Busch in Kötzersdorf bei Kemnath kehrten die Senioren auf dem Heimweg ein und mit guten Brotzeiten klang der Ausflug aus.




Text + Bilder: Gaby Narozny
9. Juni 2019