KAB: Jahreshauptversammlung - 14.01.2014

Bereits vor Kurzem hat der KAB-Vorsitzende Herbert Ditz zwei Urkunden an langjährige Mitglieder überreicht:
Für 40 Jahre erhielt Ehrenpräses Kanonikus Georg Zinnbauer die Urkunde in Regensburg ausgehändigt.
Für 25 Jahre überreichte Dietz die Urkunde an zu Hause an Patricia Schmauß. Genauso lang ist Gisela Kalis Mitglied. Sie erhielt die Auszeichnung bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal.
Schriftführer Johannes Zierock erinnerte an das abgelaufene Jahr, das voller Veranstaltungen war: vom Bildungsvortrag bis zum Ausflug und zu kirchlichen Aktivitäten. Sogar ein Motorsäge-Lehrgang war darunter. Insgesamt waren es 27 Termine.
Das Benefiz-Konzert mit Brigitte Traeger stellte Vorsitzender Herbert Ditz heraus, denn 2000 Euro konnte er an den Bauförderverein übergeben. Kassier Xaver Spies habe gut gewirtschaftet. Er war auch verantwortlich für einige kostenlose Aktionen wie den Familien-Ausflug.
Auch das neue Jahr werde die christliche und soziale Verantwortung fordern, sagte Ditz. Die christliche Soziallehre müsse bei Gesprächen immer Vorbild sein und als soziales Gewissen in die Gesellschaft hineinwirken. „Mindestlohn, Leiharbeit und ungenügende Rentenansprüche sind Themen“, sagte Ditz. Der Mitgliederstand stieg um vier Mitglieder gegenüber dem Vorjahr an.
Kreisvorsitzender Hermann Stadler sprach das schon jahrelang behandelte Thema Mindestlohn an.
Durch die neue Koalition komme nun Bewegung in die Sache. Die 8,50 Euro seien für die KAB aber nur der Einstieg. Zudem bleibe die Leiharbeit, die sich inzwischen auf das Fünffache erhöht habe, im Blickpunkt. Außerdem sprach Stadler an, dass junge Menschen oft nur zeitlich befristete Arbeitsverträge bekommen. „Vollzeitarbeit wird durch Teilzeit ersetzt, bei der dann ungenügende Rentenansprüche entstehen.“
Stadtrat Hans Blum freute sich, dass die KAB immer wieder mal am Hammerweg mit ihren Veranstaltungen für Höhepunkte sorge. Durch die geplanten Bauprojekte erfahre der Ortsteil eine Aufwertung. „Ihr sprecht Themen zu Mindestlohn und Renten schon lange an, fordert auch Politiker auf, an die soziale Verantwortung zu denken. Präses Johannes Lukas: „Die KAB bringt sich in der Pfarrgemeinde stark ein. Sehr innovativ geht sie mit der Nachwuchswerbung um. Und, sie hat die Zeichen der Zeit erkannt, kümmert sich um die Belange junger Familien. Das zeigt auch der Mitgliederstand.“




Text und Bilder: Johannes Zierock, Schriftführer und Pressebeauftragter
23. Januar 2014